Freeletics Einstieg leicht gemacht

Dieses Thema im Forum "Freeletics Erfahrungen" wurde erstellt von Surfjunk, 2. Februar 2015.

  1. Surfjunk

    Surfjunk Ares

    Update vom 12.3.2015

    Ich freue mich sehr das der Artikel so guten Anklang bei euch findet.
    Danke auch für die vielen PM dazu.

    Bitte stellt doch eure Anfragen lieber hier in dem Thread!
    So haben alle was davon!

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    Da sich ein Großteil der Anfragen um Muskelaufbau und Ernährung drehen würde ich Kurz- bis Mittelfristig entweder diese Artikel ergänzen oder einen Weiteren schreiben.
     
  2. Danibanani

    Danibanani Frischling

    Danke für den Beitrag, der ist echt super!

    Das mit der Ernährung ist ja alles echt nicht so einfach. Ich bin auch grad vor allem dabei, mein Körperfett zu reduzieren. Zu deinem Absatz

    "Nur weniger zu essen ist Grundsätzlich falsch wenn man abnehmen möchte!

    Der Körper reagiert daraufhin mit Stress.
    Cortisol wird ausgeschüttet und das verhindert Fettabbau.
    Der Körper schaltet auf Not-Programm und vorbei ist es mit der Fettverbrennung."

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Der Stoffwechsel schläft ein, wenn man ZU wenig isst und es passiert dann gar nix. Auf der anderen Seite wird aber immer gesagt, man muss ein Tageskalorien DEFIZIT erreichen, um Körperfett zu reduzieren. Da weiß man echt nicht mehr, was jetzt besser ist bzw. was wirklich hilft....?!?!?!? Wahrscheinlich reagiert jeder Körper anders?!?!?
     
  3. su-ele

    su-ele Zeus

    naja, ohne kaloriendefizit wirst du nicht abnehmen. das kann ja gar nicht funktionieren. der körper muss einen anreiz haben, seinen energiebedarf aus deinen depots - also den fettzellen - zu decken, und das tut er ja nur, wenn er energie braucht, aber nicht hat. am besten ist es, wenn du gut und ausreichend isst, vor allem genug gute proteine, und dazu so viel sport machst, dass du durch den sport in ein kaloriendefizit kommst.

    eines noch: die freeletics-workouts dauern mal eine halbe, mal eine dreiviertelstunde, mal eine stunde, das hängt auch vom fitness-stand ab. von dreimal eine halbe stunde sport pro woche wird man nicht schlank, vor allem wenn man ansonsten nur auf dem stuhl sitzt. da muss noch mehr passieren, mehr bewegung. mehr power.
     
  4. Danibanani

    Danibanani Frischling

    Also ich bin jetzt in der 3. Woche und habe bis dahin 3x die Woche Freeletics gemacht und bin zusätzlich noch 2x die Woche ins Fitness-Studio gegangen zum Krafttraining.
    Was würdest du mir denn da empfehlen? Am Freeletics-Tag selber vor oder danach noch eine Sporteinheit zu machen?
    Ab nächster Woche werde ich Freeletics auf 4x die Woche steigern.
     
  5. chrio

    chrio Frischling

    Ich habe mal myfitnesspal ausprobiert und bei einem Milchcafe gefühlt ca. 20 Vorschläge bekommen mit 20 verschiedenen Kalorienangaben. Wirkte auf mich ziemlich beliebig, wenn jeder Daten nach Laune da reinhämmert.
    Wie geht ihr damit um? Wie nutzt man das sinnvoll?
     
  6. RichardDieSau

    RichardDieSau Herakles

    Checken obs ne Angabe auf dem konsumierten Produkt gibt, ansonsten Mittelwert nehmen...
     
  7. Fitcast

    Fitcast Frischling

    Ganz starker Bericht!! Danke für den Hinweis, Orkan ✌️

    Ich selbst habe über die Ernährung und Freeletics bereits 13 kg und 10% KF verloren. Ich arbeite auch mit myfitnesspal. Ein paar Ansätze übernehme ich aber noch von Dir! ✌️
     
  8. stateofmind

    stateofmind Frischling

    Vielen Dank surfjunk für deine Hilfe! Bin erst seit einer Woche dabei und diese Tipps kann ich definitiv gebrauchen :)
     
  9. fakerr

    fakerr Frischling

    Hey, danke für die Tipps. Ich habe eine Frage an dich/alle weil ich gerade etwas hin und her gerissen bin.

    Zu mir: M, 26 jahre, 182cm, 82 Kilo, Büroarbeit, FL C+S

    Ich hatte vor ca. 17 Wochen mit 89 Kilo angefangen mittlerweile bin ich bei 82 Kilo angelangt. Da ich aus einem russischen Haushalt komme gibt es bei uns viel mit Teig, also massig KH. Jetzt habe ich trot der 82 Kilo noch gut Hüft+Unterbauchspeck. Diesen wollte ich jetzt gerne mit LowCarb reduzieren. Habe jetzt aber auch gelesen dass man es tagsüber mit LowCarb machen soll und Abends nach dem Training KH zu sich nehmen soll (Carb-Back-Loading). Was würdet ihr mir raten?

    Und noch was anderes. Ich habe meinen Grundumsatz noch nicht berechnet aber ich bin einer der sehr wenig isst .. zur Zeit gibt es morgens einen Whey, mittags entweder Salat + Putenstreifen oder Brat/-Bockwurst. Nach dem Train Whey + Omlett mit Pute, Käse o.ä.

    Ich denke das ist zu wenig. Aber ich habe auch kein Hungergefühl. Sollte ich dann so weiter machen? Oder verstehe ich die Signale meines Körpers "ich brauche mehr" einfach nicht?
     
  10. Aquaman

    Aquaman Frischling

    Falls die Grafik mit den Fettanteilen so stimmt, finde ich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern schon faszinierend. Frauen wirken mit einem 30% Fettanteil, subjektiv betrachtet, durchaus attraktiv und einfach weiblich. Bei Männern sieht das dann schon sehr nach Übergewicht aus.
     
  11. Bloodspencer

    Bloodspencer Hades

    Ich verstehe ja absolut nicht, warum hier Kohlenhydrate so verteufelt und über einen Haufen geworfen werden... letztendlich entscheidet die Kalorienbilanz, ob man ab- oder zunimmt. Du kannst dich so lowcarb ernähren wie du willst, wenn du mehr isst, als du verbrauchst, nimmst du trotzdem zu. Das ist ne Tatsache, bei der sich ausnahmsweise alle einig sind. Bezüglich der Makronährstoffverteilung soll das jeder so machen, wie´s individuell am besten funktioniert - kopftechnisch! Man sollte das nicht als Zwang betrachten, auf etwas verzichten zu müssen, was man eigentlich ja mag. Auch mit einem relativ hohen Anteil an Kohlenhydraten nimmst du ab, wenn deine Kalorienbilanz negativ ist. Noch viel besser ist, dass man dabei um einiges mehr essen kann! 1g Kohlenhydrate hat ca. 4kcal, ein Gramm Fett hat ca. 9kcal. also über doppelt so viel! Da Lowcarb im Grunde immer mit High Fat verbunden ist, kann man logischerweise weniger essen, bis man sein Kalorienmaximum erreicht. Isst du mehr, nimmst du zu.

    Man sollte das alles einfach nicht pauschalisieren, jeder Organismus funktioniert anders. Die einen kommen mit Low Carb besser klar, die anderen mit High Carb. Ich persönlich habe beides bereits hinter mir und blieb mit voller Überzeugung bei letzterem. Ich liebe die durchgehende Energie und kann mir auch einfach nicht vorstellen, warum etwas, was uns direkt von der Erde geschenkt wird und voller guter Mikronährstoffe ist, schlecht für uns sein soll. Damit meine ich auch nicht die ganzen stark verarbeiteten "Lebensmittel". Umso unverarbeiteter, desto besser für uns, vorzugsweise eben komplexe Carbs in allen Variationen.

    Nur um mal ein wenig die Kohlenhydrate zu verteidigen.. ;) :D
     
    hudemcv, sebalot2510 und Early Raider gefällt das.
  12. oldrunner

    oldrunner Frischling

    Das ganze Thema rund um Ernährung ist ungleich komplizierter als Foren oder Fitness-Webseiten glauben machen. Die wenigsten von uns sind Ärzte, Ökotrophologen oder Biologen. Mir kommt es vor, als ob der Eine beim Anderen abschreibt. Mal mehr mal weniger, aber jeder vergisst das richtige zitieren.

    Sport und Ernährungsumstellung auf Paleo funktioniert, das heißt aber nicht, dass andere Sachen nicht auch funktionieren. Alle Webseiten, Progamme, Kurse wollen letztendlich nur euer Bestes - nämlich euer Geld. Egal ob Marathonfitness.de, nerdfitness.com, freeletics oder was auch immer. Alles haben ein Konzept und wenn ihr das konsequent umsetzt, dann tut sich auch was. Einfach probieren und schauen was geht.

    Hier nur ein Beispiel, dass vieles dann noch nicht so einfach ist, wie die einschlägigen "Experten" meinen zu wissen - oder es zumindest verkaufen:

    http://www.univadis.de/medical-news/173/Proteinarme-Diaet-erhoeht-den-Energieverbrauch

    "Eine proteinarme Ernährung steigert bei Mäusen die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und den Energieverbrauch. Außerdem bildeten sich unabhängig vom Körpergewicht und der Gesamtenergiezufuhr Insulinresistenzen zurück. Das stellten Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums laut einem Artikel im "Journal of Clinical Investigation" auch bei jungen freiwilligen Probanden fest.

    Um herauszufinden, wie sich eine proteinreduzierte Ernährung tatsächlich auf molekularer Ebene auswirkt, setzten die Forscher Mäuse auf proteinarme Diät (5 Prozent der Gesamtkalorien gegenüber 20 Prozent im normalen Mäusefutter). Obwohl die Tiere insgesamt etwas mehr fraßen, nahmen sie langsamer an Gewicht zu als normal gefütterte Artgenossen.

    Die Tiere verwerteten unter proteinarmer Diät Futter um 40 Prozent weniger effizient. Sie verbrannten mehr Fett und Kohlehydrate und hatten daher einen gesteigerten Energieverbrauch. Die Mäuse hatten zudem niedrigere Insulin-, Cholesterin- und Blutfettspiegel, dagegen stieg unter anderem die Konzentration des Proteins FGF21.

    Wurden fettleibige Mäuse auf proteinarme Diät gesetzt, änderte das nichts an deren Körpergewicht. Die Blutzucker-Werte verbesserten sich jedoch. Sogar Insulinresistenzen bildeten sich zurück.

    Dass FGF21 eine entscheidende Rolle für den verbesserten Zuckerstoffwechsel spielt, bewiesen die Forscher an Mäusen, deren Leberzellen das Gen für diesen Faktor fehlte. Bei diesen Tieren wirkte sich die proteinarme Diät nicht günstig auf den Stoffwechsel aus.

    Besonders steil stieg der FGF21-Spiegel der Mäuse direkt nach einer proteinarmen "Mahlzeit". Verursacht wurde das durch eine zentrale Stressreaktion in der Leber. Das proteinarme Futter wirkt offenbar als Stressfaktor, der sich jedoch gesundheitlich positiv auswirkt. Im Versuch mit fünf jungen Männern, die sich sieben Tage lang freiwillig proteinarm ernährten, zeigte sich trotz erhöhter Kohlenhydratzufuhr niedrigere Blutzucker- und Insulinspiegel.

    Die Forscher wollen nun weiter überprüfen, ob sich die positiven Stoffwechsel-Effekte der proteinarmen Ernährung, die sie bei Mäusen beobachtet hatten, auch beim Menschen auf molekularer Ebene bestätigen."


    In diesem Sinne - Eat Clean and Train Hard

    Oldrunner
     
  13. Early Raider

    Early Raider Atlas

    Und jetzt lassen wir noch den unzulässigen Schluss zu, dass Ergebnisse, die bei Mäusen signifikant UND reproduzierbar sind auch auf den Menschen übertragbar sind - dabei kann man noch nicht mal sicher sicherer Ergebnisse von menschlichen Männchen auf menschliche Weibchen übertragen und dann noch nicht die im Alter von 20 Jahren auf gleiche Spezies gleiches Geschlecht mit 60 Jahren .

    In diesem Sinne: Mit Speck fängt man Mäuse ... das zumindest stimmt immer noch.
     
    roque pommel gefällt das.
  14. Micha Lev

    Micha Lev Frischling

    danke, sehr informativ
     
  15. Purel1987

    Purel1987 Frischling

    Klasse, genau was ich gerade gesucht habe
     
  16. Efook1968

    Efook1968 Guest

    Frauen reagieren manchmal etwas mehr auf Reduzierung der Carbs als Männer.
     
  17. runaway

    runaway Frischling

    Super Beitrag, das hilft ungemein!
     

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